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Das Hamburger Abendblatt fragt, Christian Schubbert antwortet: 8 Wie stark soll Ahrensburg wachsen?

Wo und wie könnten in den kommenden Jahren neue Wohnungen entstehen?

 

Bei jeder Fläche, die verbraucht werden soll, muss die Abwägung erfolgen, ob wir diese versiegeln wollen oder für uns und unsere Kinder lieber als Naturfläche erhalten.

 

Ahrensburg ist die letzten Jahre stark gewachsen und mittlerweile mit seinen 35.000 Einwohnern eine der zehn größten Städte Schleswig-Holsteins.

 

Ahrensburg wächst auch momentan stark weiter. Ob auf den Baufeldern an der Hamburger Straße, auf denen vorher die Autohäuser standen oder an der Brückenstraße. Ahrensburg wird auch auf der Alten Reitbahn und auf dem Gelände von EDEKA in der Bahnhofstraße wachsen. Auch der Erlenhof wächst immer noch weiter, hinzu kommen Flächen für Wohnbebauung in Beimoor Süd sowie das Projekt Kastanienallee.

 

Die Stadtverordneten entscheiden über zu bebauende Flächen. So wurde von drei Fraktionen ein Entwurf für einen neuen Flächennutzungsplan bereits im Jahr 2019 eingereicht, der ein mäßiges Wachstum in den nächsten Jahren vorsieht. Dieser Entwurf enthält z.B. keine Bebauung in Landschaftsschutzgebieten, die es zwischen dem Hagen und Ahrensfelde gibt. Dieser neue Flächennutzungsplan wurde noch nicht in der endgültigen Version von der Verwaltung in den Gremien zur Abstimmung vorgelegt. Ich begrüße, wenn dieses kurzfristig geschieht. Das bedeutet Planungssicherheit sowohl für zu bebauende als auch für nicht zu bebauende Flächen für die nächsten Jahre.

 

Für mich persönlich gilt immer der Grundsatz: Innenverdichtung vor Außenverdichtung, weil so bestehende Infrastruktur genutzt werden kann und weitere Flächen außerhalb nicht versiegelt werden. Ahrensburg soll eine Stadt im Grünen bleiben. Ein nur mäßiges Einwohnerwachstum ist auch deshalb wünschenswert, damit auch Schulen, Kinderbetreuung und Sportangebote an die stark gewachsene Einwohnerzahl angepasst werden können.

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