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Das Hamburger Abendblatt fragt, Christian Schubbert antwortet: 10. Wie wollen Sie den Kontakt zu den Bürgern pflegen?

Wie wollen Sie die Bürger bei politischen Themen/Entscheidungen mitnehmen?

 

Ansprechbar sein, offen aufeinander zugehen, transparente Entscheidungen. Diese drei Dinge sind immanent wichtig, um schon viel möglichen Unmut zu vermeiden und Fragen von Bürgerinnen und Bürgern vorwegzunehmen. Der Bürgermeister muss ein Kommunikator sein und seine Verwaltung auch.

 

Genauso wichtig ist Verbindlichkeit gegenüber den Ahrensburgerinnen und Ahrensburgern. Alle, die ein Anliegen vorbringen, müssen sich darauf verlassen können, dass zeitnah eine Rückmeldung erfolgt. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit; hier besteht aber noch einige Luft nach oben

 

In Ahrensburg wurden in den vergangenen Jahren Zukunftswerkstätten durchgeführt. Das Ergebnis war leider, dass Bürgerinnen und Bürger sich nicht ernst genommen fühlten. Dieses Instrument hat nicht gegriffen. Wir brauchen also andere Wege, um Verwaltung und Bürger näher zusammenzubringen.

 

Für mich ist beispielsweise eher die Herangehensweise bei der Sportstättenentwicklungsplanung ein gelungener Versuch, anders mit den Wünschen von Ahrensburgerinnen und Ahrensburgern umzugehen. Es wurden drei thematisch unterschiedliche Workshops veranstaltet. Es waren Beteiligte aus Verwaltung, Politik, aus Vereinen und einfach Sportinteressierte dabei. Dabei kam ein Strauß vieler guter Ideen heraus, der gewichtet wurde und die Handlungsbedarfe für die Zukunft aufzeigt. Bürger haben sich eingebracht – nun muss die Politik die Entscheidungen treffen und ist klug beraten, das im Sinne der Ergebnisse zu tun.

 

Eine weitere Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger mit der Verwaltung enger zusammenzubringen, ist das Einsetzen von Ortsbeiräten. Ich bin gerne bereit, dies juristisch ergebnisoffen prüfen zu lassen. Damit wären Menschen aus den Stadtteilen bei Themen, die sie vor Ort betreffen, direkter an Entscheidungsprozessen beteiligt.

 

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