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Das Hamburger Abendblatt fragt, Christian Schubbert antwortet: 9. Wie wollen Sie in Ahrensburg den Klimaschutz voranbringen?

Klimaschutz ist für Ahrensburg eines der Themenfelder, auf die das Handeln der Ahrensburger Verwaltung ausgerichtet werden muss. Für mich muss die Verwaltung als erstes Vorbild für den Klimaschutz werden und vorangehen. Das ist für mich ein wichtiges Ziel.


Kleinere Erfolge im Bildungsausschuss, dem ich vorsitzen darf, gibt es schon: das erste Gründach auf der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule oder der Beschluss „Vorrang für den Klimaschutz“, der in der Verwaltung zu einem Umdenken bei Bauvorhaben geführt hat. So wird der Anbau der Aalfangschule mit Gründach, Photovoltaik, Solarthermie und einem KW-40-Standard gebaut. Diese Investitionen sind zwar teurer als konventionelle Bauweisen, aber sie verringern die laufenden Kosten in der Zukunft. Es ist somit nicht nur eine Investition ins Klima, sondern auch eine Investition für weniger laufende Folgekosten. Eine Win-Win-Situation.


Hinzu kommt die Förderung von Fahrradverkehr, Ioki und ÖPNV. Es muss ein Angebot geschaffen werden, damit es leichter fällt, nicht ins Auto zu steigen.


Ahrensburg muss aber schneller werden bei seinen Klimazielen. Dazu müssen in der Verwaltung Prozesse eingeleitet werden, die zeigen, wo wir stehen und was die besten Handlungsfelder sind. Wir haben alle gesehen, was über Nacht passieren kann: Starkregen hat die blühende Landschaft an der Ahr vernichtet. Wir müssen selbst das Heft des Handelns in die Hand nehmen.

Es wird aber bei weitem nicht ausreichen, die Klimabilanz von Ahrensburg deutlich zu verbessern. Aber wenn Ahrensburg als Stadt auf dem Weg ist, selbst etwas zu ändern, dann kann die Verwaltung auch auf die Bürger zugehen und fragen: Was können wir gemeinsam noch mehr machen, dann kann Ahrensburg auch auf die Wirtschaft zugehen und fragen: Wie bekommen wir gemeinsam mehr Klimaschutz hin?

 

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