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Das Hamburger Abendblatt fragt, Christian Schubbert antwortet: 11. Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit mit den politischen Fraktionen vor?

Was wollen Sie ändern? 

 

Ich stehe für eine kooperative Zusammenarbeit mit den Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung. So führe ich seit acht Jahren auch den Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport. Es geht um Sachpolitik für Ahrensburg. Alle Stadtverordneten und die Verwaltung unter Leitung des Bürgermeisters wollen Ahrensburg voranbringen. Oft haben auch alle dasselbe Ziel, nur über den Weg dorthin ist man uneins.

 

Wichtig ist, dass die Verwaltung offen und transparent den Fraktionen zuarbeitet. Das Vertrauen der Stadtverordneten muss sich die  Verwaltungsspitze erst wieder neu erarbeiten; denn nicht in allen Bereichen kommt das bisher so bei den Stadtverordneten an.

 

Als Bürgermeister ist es mir wichtig, die Fraktionen bei großen Themen im Vorwege mit einzubeziehen. Der „Bericht des Bürgermeisters“, der monatlich auf der Agenda der Stadtverordnetenversammlung steht, sollte nicht nur für die aktuellen Zahlen und Ergebnisberichte stehen, nein: vielmehr muss auch angekündigt werden, welche großen Themen anstehen. Die Fraktionen müssen dazu um ihre Vorstellungen gebeten werden. Ob durch Gespräche oder durch schriftliche Eingaben ist dabei egal. So brauchen komplexe Themen in der Vorbereitung vielleicht etwas länger, aber die Verwaltung kann zielgerichteter arbeiten, indem nicht nur die Vorstellungen der Verwaltung, sondern auch gleich die der Fraktionen mit eingearbeitet werden können. Das führt im Idealfall zu weniger Arbeitsstunden in der Verwaltung.

 

Ich bin überzeugt, dass der gemeinsame Weg am Ende auch zu besseren Ergebnissen führt. Am Ende ist die Chance da, dass Entscheidungen schneller und geräuschloser zwischen Stadtverordneten und Verwaltung vorbereitet und abgestimmt werden. So können Entscheidungswege verkürzt werden, und es würde eine Win-Win-Situation für ganz Ahrensburg entstehen.

 

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