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Das Hamburger Abendblatt fragt, Christian Schubbert antwortet: 16.   Was wollen Sie gegen den Investitionsstau unternehmen?

Der Investitionsstau ist über Jahre angewachsen; abzubauen ist er nur durch eine gemeinsame Anstrengung von Verwaltung, Stadtverordneten und Bürgermeister.

 

Die Stadtverordneten beschließen mit dem jeweiligen Haushalt auch alle neuen Projekte für das kommende Jahr. Der Verwaltung ist es in den vergangenen Jahren nicht gelungen, alle diese Projekte abzuarbeiten, sei es wegen personeller Fluktuation, sei es, weil es sowieso zu viele Projekte waren, sei es, weil Corona den Takt nicht nur in der Verwaltung, sondern auch bei externen Dienstleistern verlangsamt hat.

 

Wir kommen da nur heraus, wenn wir gemeinsam schauen, welche Projekte in der Verwaltung noch nicht abgearbeitet worden sind, diese Projekte den entsprechenden Fachdiensten zuordnen, dann prüfen, wie viele davon realistisch innerhalb eines Jahres umsetzbar sind und dann gemeinsam priorisieren: Welche Projekte sind den Stadtverordneten besonders wichtig, welche können geschoben werden, und welche sind inzwischen obsolet.

 

Es ist ebenfalls wichtig, sich auf die Projekte zu beschränken, die schon vorausschauend mit dem Haushalt verabschiedet worden sind und nicht mit Schnellschüssen niedrig priorisierte Maßnahmen umzusetzen, wie schon öfter mal am Ende eines Jahres geschehen.

 

Viele Projekte werden die nächsten Jahre noch hinzukommen: das Badlantic, das Schulzentrum Am Heimgarten, die Stormarnschule, eine Dreifeldhalle, um nur einige große Investitionsprojekte zu nennen. Im Bereich Bildung, Kultur und Sport arbeiten wir schon länger mit der Auslastungsquote der Verwaltung. Wir haben zwei zusätzliche Architektenstellen geschaffen, um mehrere Projekte gleichzeitig umsetzen zu können. Das Aufeinanderzugehen von Politik und Verwaltung muss in allen Bereichen gelebt werden, nur dann können wir gegen den Investitionsstau auch bestehen.

 

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